Behind the Ocean

Es ist nun schon eine Woche her, dass ich mich mal ab von vollen Stränden und 25°C an einen der schönsten Orte dieser Welt aufhalten durfte. Vor zwei Wochen hieß es, das nötigste einpacken, die Kamera nicht vergessen und ab an die Ostsee. Es war so eine pure Erfahrung, dass sie mir jetzt noch Gänsehaut verursacht. Diese Welt, die man seit über einem Jahrzehnt in voller Blüte kennt, nun einmal im frühlingshaften Erwachen begriffen, zu erblicken, ging mir unheimlich unter die Haut, dass ich bis jetzt nicht all die prächtigen Bilder in meinem Kopf begreifen kann.
Da ich sowieso eine Obsession zu kahlen Bäumen und Wälder habe, die nun jedes kleine Örtchen, was ich so auswendig kenne, wie meine Westentasche, umgab, hüllte diese Insel in ein neues Gewand und zog mich in seinen Bann.
Ich lief nun, was meine Füße hergaben und hielt auf alles, was seine Aufmerksamkeit auf sich zog.
Und diese Szene auf diesen Bildern, oh ja, die, die schien mir wir aus einem Traum. Ich stand einfach nur da, meine Mutter, die das wichtigste Dirigentenstöckchen, altes Brötchen, in der Hand hielt, ließ das Schauspiel beginnen und wie der Zufall es wollte, preschte der Wind so heftig gegen die Federn der Möwen, dass sie gar in der Luft zu stehen schienen und mehr oder minder mit Freude Model für mich spielten, nicht zuletzt um sich Stück für Stück die zig Brötchen einzuverleiben. Ja, manchmal sind es die einfachsten Dinge, die eine Szenerie erschaffen können, die einen so sehr einnimmt wie diese. Die Bilder schaffen nur einen Hauch des Gefühls, dass ich hatte, als ich von diesen hübschen Vögeln umkreist wurde und dennoch sind sie prächtig und lassen mich das Gefühl der Geborgenheit der Familie in einem unbeschreiblichen Urlaub nicht vergessen.



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F1.8 | 1/2000s | ISO 100 | 35mm



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