Leap in Time

Heute gibt es zum ersten Mal ein Textfragment aus einer meiner Geschichte. Macht die Augen zu und beginnt zu träumen.

Der Wind fuhr durch das Gras, als Bell durch die Blüten hüpfte. Die Sonne strahlte und sie war extra am Morgen aus dem Haus gelaufen um die Schmetterlinge zu beobachten, die nur in der Früh
ausgiebig Nektar sammelten. Und als sie so in das Blumenmeer sprang, flogen zahlreiche bunt schillernde derer auf und verhängten die Luft mit einem Staub aus Glanz und Reinheit. Die Kleine hob die Hände um einen zu berühren, doch stattdessen ließ sich einer von ihnen auf ihrer Fingerspitze nieder. Er war einer der Prachtvollsten. Eine saphirblaue Linie zierte den Rand seiner Flügel. Umrahmte das Rubinrot, das sich zwischen schwarzen Linien zu filigranen Mustern zusammenzog. So, als wolle er ihr sagen, sie solle mitkommen, erhob er sich und schwebte neben ihren Kopf, als sie ihn noch immer fasziniert im Meer diese fliegenden Engel betrachtete.
Den ganzen Tag bis zum Abend hin widmete sie sich der Herrlichkeit dieser unberührten Natur. Bevor die Dämmerung Einzug hielt, befand sie sich wieder auf der Wiese vor dem Cottage in dem sie und ihre Eltern wohnten.
Sie trug einen Blumenkranz aus Gänseblümchen auf dem Kopf. Hatte sich schon einigen Pusteblumen gewidmete und ihre Schirmchen segeln lassen. Es roch schwer nach Spätsommer, die Luft war schwül und voller Blumenduft, dass Bell fast überwältigt in die Knie ging und den prachtvollen Sonnenuntergang betrachtete, der nun Einzug hielte. Rot wie Blut zierte den Rand des Himmels bis tiefes Violett, dass fast dem Schwarz der Nacht glich, breiteten sich um den Feuerball, das mächtige Gestirn, aus.

- Nóirín -
 

F5.6 | 1/250s | ISO 160 | 135mm

 
F5 | 1/1000s | ISO 250 | 50mm


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