Jar of Memory

"Wir sollten unsere Erinnerungen nie verlieren.
Sie sind es, die uns ausmachen.
Die uns träumen lassen.
Die uns ein Lächeln aufs Gesicht zaubern, die uns zu schweben erlauben.
Unsere Erinnerungen bedeuten unsere Freiheit.
Frei zu sein vom Hier und Jetzt und wann immer es uns beliebt abzuheben und unsere Welt zuverlassen.
In unserem Gedankenozean baden zugehen.
Unseren inneren Stimme zu folgen und unseren tiefsten Sehnsüchten auf den Grund zu gehen.
Reisen zu unternehmen um unsere Gläser der Erinnerungen voll zustopfen, damit wir sie nie vergessen, damit wir ihnen hinter dem milchigen Glas zuschauen können, wie sie sich erneut entfalten und uns zu Tränen rühren.
Wie sie zu neuen, größeren Träumen heranwachsen.
Sie schicken uns jedes Mal auf die Reise zurück zu den Zeiten, in denen wir so viel fühlten und unsere Haut entwuchsen, um ein neuer Mensch zu werden.
Es sind diese kleinen Gläser, die im Meer der Tränen und Melancholie treiben, denen wir hinterher jagen, um sie erneut zu erfahren, damit wir wieder abheben können zu neuen Reisen.
Damit wir wieder zu uns finden, wenn die Welt auf uns hernieder zu stürzen droht.
Wenn die dunklen Wolken und der Regen die trüben Fensterscheiben reinwaschen vom Staub der Vergangenheit, dann helfen uns unsere Erinnerungen die Schönheit dieser Welt wieder zuerkennen und sie nie zu vergessen.
Lass uns zurück auf die Wiese unserer Kindheit gehen und Hand in Hand diese kleinen Spiele spielen, die unsere Herzen so erfreut haben.
Keinen Gedanken an das Morgen verschwenden.
Nur Träumen und sehnsüchtig danach greifen dürfen wir uns erlauben und dann tun wir so, als wäre wir der Held dieser, unserer kleinen Welt und wollen nichts sehnlicher, als alle darin Lächeln und vor Freude tanzen."

- Nóirín - 


Es lag mir auf der Seele nach der unvergesslichen Schwedenreise, diese Momente irgendwie festzuhalten und wenn möglich für meine Familie aufzubewahren, damit sie immer im Gedächtnis blieben.
Durch Zufall stieß ich auf ein Video (Daaruums DIY-Idee), in dem ich sofort hin und weg von der Idee war, Erinnerungen aufzubewahren.
Mich verzauberen sie immer wieder aufs Neue, wenn ich meine kleinen Schätze betrachte. Das Basteln selber hat mir solch einen Spaß gemacht, dass ich dokumentiert habe, was ich gemacht habe und selbst da sieht es aus als würde ich Träumgläser füllen.

Was braucht man:
- Einmachgläser
- ausgedruckte Fotos
- Anlegemilch oder farblosen Leim
- einen Pinsel

Bevor es los geht braucht man gute Laune und Musik. Bei mir war es Jason Mraz - Shine, das Lied, was mich sehr an Schweden erinnert.

1. Im ersten Schritt sollte man die Gläser von Fett und Staub befreien, sonst halten Leim oder Anlegemilch nicht.

2. Als Nächstes breitet man die Gläser und Fotos aus. Sortiert Fotos und Gläser zusammen, sodass man zufrieden mit der Anordnung ist. Testet den Sitz und die Optik, indem man die Fotos anhält.

3. Jedes der Bilder wird auf der bedruckten Seite mit Leim oder Anlegemilch bestrichen. Bei der Anlegemilch muss man 10 bis 20 Minuten warten, ehe sie ihre Klebekraft erhält.

4. Nun beginnt man jedes Bild von innen in die Gläser zu kleben, bis alle mit einem Augenblick der Erinnerung bestückt ist. 

Einfach, aber genial und wunderschön dazu.
Als Geschenk werden sie am Montag den Besitzer wechseln.Ich hoffe, mein Papa freut sich genauso wie ich darüber.



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