Petite Journey - Journey №2

"Für einen Moment gingen wir auf große Reise. 
Hielten uns erst versteckt, bis alles sicher schien. 
Wir traten heraus aus dem Bauch dieses Schiffes und erblickten eine neue Welt. 
Die Gemäuer, die Sprache, die Menschen gänzlich anders und doch so vertraut. 
Frischer Wind haucht um unsere Körper. 
Neu, anders und mit einem Duft von Freiheit. 
Meer, Straßen und Gedanken, die nur zu einem führen, dem Drang zu immer neuen Reisen aufzubrechen."

- Nóirín -



Ein Tagesausflug nach Malmö in Schweden ging mir wahnsinnig tief unter die Haut.
Mein Tag begann 4.00 Uhr mit der all morgendlichen Routine. Versprochen war ein sonniger Tag. Es passt einfach alles.
So ging es um 6 Uhr los. Mit Fotorucksack auf dem Rücken und großartigen Erwartungen in der Seele. Ich wurde nicht enttäuscht.
Um 8 Uhr legte die Fähre ab und es war zu Anfang eine "Schritt-für-Schritt-Gewöhnung" an die doch gemütlichen Bewegungen der Fähre mit den Wellen.
Erträglicher wurde es vor allem dann, wenn man auf dem Deck über das endlose Meer blicken konnte, dass weder einen Anfang noch ein Ende zu haben schien. Der unendlich weite Horizont schien als Einziger das Meer aufhalten zu wollen.
Um 12 Uhr legte die Fähre in Schweden an und es ging nach Malmö. Eine Küstenstadt, die viel versprach.
Die Straße führte kurz am Meer entlang und bog dann in das tiefe schwedische Land ab. Gesäumt von urtümlichen Häusern und Höfen, folgten wir dem Strom der Autos in eine Stadt, die mir den Atem stocken ließ. Es war so vertraut und doch so gänzlich anders.
Fassaden nicht minder hoch als unsere und doch so geräumiger schien diese Stadt. Antik schmiegte sich an modern und Einkaufspassagen an prächtige Parks, Pflastersteinstraßen an kunstvolle und diese an endlos Befahrene. Sie verdrehten sich und schubsten uns wieder in eine neue Richtung.
Im Mittelpunkt, dem Bahnhof der Stadt, begann der Rundgang. Ich lief, solange mich die Füße trugen. Kreuzte mir schon bekannte Straßen, lief sie entlang, um wieder in Neue abzubiegen. Bestaunte die Häuser, lugte durch die Scheiben der Schaufenster, lauschte der Gesprächen und verstand doch kein Wort. Ich fühlte mich leicht wie eine Feder und der Gedanke, diese Reise für mich in meinem kleinen Glas der Erinnerungen festhalten zu können, zu verschrauben und wann immer ich will ihnen hinter dem Glas zu zuschauen, wie sie sich wie eine alte Filmrolle abspielen, das rührt mein Herz bis in die letzte Faser.
Und dennoch selbst, als der Abschied bevorstand, war mir nicht nach Tränen zumute. Diese Stadt, dieses Land ließ einfach nur ein überglückliches Lächeln auf meinem Gesicht zurück. Es schien mir alles so tief verwachsen mit diesem Moment, dass ich weiß, dass es nie ein Abschied auf ewig sein wird.
Um 17 Uhr wartete die Fähre schon im Hafen darauf abzulegen. Mit zitterenden Knien und Freude im Herzen blickte ich also durch die Fenster auf das Meer und das Land zurück, das es geschaffte hatte, mich mit nur einem Besuch, gar in ein paar Stunden, so zu verzaubern, dass es neben Irland einen großen Platz in meinem Herzen einnimmt und sich meine Seele nach noch mehr Abenteuern sehnt.

Ich danke meiner Familie für diese Möglichkeit, mir so einen schönen Reisemoment bewahren zu dürfen. <3

Eine Melodie aus meiner Seele, die mich durch die Erinnerungen begleitet.


✻  ✻       
    

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

✻  ✻       
  

Sony A77II | SAL 35 F18 | Graufilter | Polfilter

0 Kommentare :

Kommentar veröffentlichen