Heavy Hills

"Wir sollten unsere Träume wahr werden lassen und werden merken, ob die Träumerei weitergeht."





Es wird nie vergessen, denn noch liegt es auf dem Deckel des Glases und ich will es ganz bestimmt da hineinstecken können.

Mit einem Lächeln und sagen können, Danke!

Wenn der Abend beginnt, sitzen wir auf den Hügel der Landschaft.
Zu unseren Füßen die Sonne auf ihrem Gang zum Schlaf.
Hinter uns ziehen die lila Wolken heran mit guten Absichten.
Einzig die Träume zu verteilen ihr Wille.
Das Knistern des Feuers, leise wie eine Melodie in unseren Ohren, lässt Geschichten entstehen.
Der laue Wind schickt Gänsehaut über unsere Körper.
Es spielt keine Rolle mehr, was wir waren, sind und sein werden.
Es zählt dieser Moment.
Momente, die wir ins Glas der Erinnerungen stecken können, um ihnen auf immer hinter der milchigen Scheibe zuzuschauen.
Um aufs Neue immer wieder zu erfahren, wie es war, als wir frei waren.
Nimm mich bei der Hand.
Entführe mich.
Zeig mir, wo die Freiheit liegt.
Ich möchte am Tag auf deinen Schwingen hinauf Reisen zum Horizont und in der Nacht geborgen in deinen Armen der Glückseligkeit ruhen.
Die Träume, die wir haben sind so stark, dass wir uns ihnen ergeben müssen, sonst zerspringen wir an der Sehnsucht.
Bittersüß wird sie uns durch jeden Tag begleiten, bis wir sie endlich erfahren dürfen.
Spüren wir endlich die Freiheit, werden unsere Seelen aufatmen.
Werden erblühen.
Werden sich verweben und auf ewig teilen, was uns verbindet.
Dieser immer wehrende Takt, langsam aber stetig, das ist der Herzschlag unserer Herzen.
All die, die zusammen im selben Rhythmus schlagen, vereint in diesem Augenblick.
Ist es nicht wundervoll zu wissen, dass wir da draußen keineswegs allein sind?
Keineswegs allein sehnsüchtig in den Sternenhimmel blicken und hofften dieser Ort wäre ein anderer.
Tief im Herzen weis ich, dass jeder dieser Wünsche & Träume seine Erfüllung erfahren wird, denn ich habe es in der Hand mein Leben zu einem Augenblick der Freude zu machen.
Dieses mit Liebe zu füllen und mit Hoffnung zu beschreiten.
Der Weg ist das Ziel.
Wie das Rauschen des Meeres wird mich der abendliche Regen in die Träume wiegen, die mich zurückholen in die Welt unserer Herzen.
In das Land des Lächelns.
Das Rauschen der Blätter und das Tanzen der Blüten eine neue Strophe formend.
Wir wissen nicht, wohin sie uns tragen, wir wissen nur wir müssen ihnen folgen.
Schritt um Schritt unserem Glück entgegen.
Lass uns dabei die Engel berühren und mit ihnen in den Sonnenuntergang sinken.
Lass uns ihnen zeigen, was es heißt zu leben.
Unserer Fantasie ist keine Grenzen gesetzt, wir sollte nur nie mehr aufwachen.
Stell dir vor, wir seien frei wie die Vögel am Himmel.
Uns gegönnt nach Belieben aufzubrechen und uns nieder zulassen, wo es uns gerade gefällt.
Und dem Schauspiel der Jahreszeiten zuzuschauen.
Wie die Natur in jedem neuem Akt ein neues Gewand präsentiert.
Und sie schließlich Monsieur Autumne begegnet und ihm lachend die Hand zu ewigen Schlaf reicht noch schöner als je ein Engel sein könnte.
Ihn zu verfallen auch, wenn es heißt, für längere Zeit die Augen zu schließen?
Die Farbenpracht atemberaubend schön.
Man möchte meinen, dass man bei diesem Anblick erblinde oder gar zugrunde gehe, damit man nie wieder etwas anderes sehen müsste.
Ich erhoffe mir noch länger hier verweilen zu dürfen auf diesem Hügel der Sehnsucht und Zweisamkeit mit dir darin zu schwelgen, als hätten wir nichts anderes außer uns.
Lass uns bitte als Abschluss wie Ikarus der Sonne entgegen fliegen, diesen Moment in uns aufsaugen und darin zergehen.
Unsere Form verlieren und als flüchtige Seele über die Erde zu reisen, damit mir niemand mehr nehmen kann, woran ich glaube.
Unsere Geschichten werden uns müde machen.
Wie verwitterte Farbe an der grünen Hütte, doch sie werden vor Schönheit strahlen.
Voller Zartheit und Kraft.
Sie werden unsere Seelen verbinden auf ihre Art und Weise.
Werden sich verweben zu einem Band und doch für sich selber existieren.
Wenn auf uns der Regen niederprasselt, wissen wir hinter den grauen Wolken wartet die Sonne und trocknet unser Antlitz.
Das alte Holz wird wieder rein.
Unsere Haut klar und unsere Augen werden strahlen.
Wir werden auf den Rücken der Pferde übers Land preschen den Duft die Abertausend Nuancen der Natur wahrnehmen bis uns schwindlig wird und wir im hohen Gras zur Ruhe uns legen, bis unsere Seelen wieder aufbrechen, um auf der Wiese der Harmonie zu tanzen.
Selbst die Nacht schenkt uns Ruhe und Gelassenheit, weil wir wissen am Morgen wird uns noch immer zu Füßen liegen, was nur uns allein gehört.
Die Erinnerung, die Geschichten, unsere Flüge in die Fantasie und das Leben unserer selbst im Hier und Jetzt.
Im Winter gefriert unser Atem.
Im Frühling stockt er, ob des Erwachsens der Natur um uns.
In Sommer bläst er eine kühle Brise durch unseren Verstand und im Herbst.
Da wird er uns gänzlich genommen.
Wir schweben auf dem Dunst dahin über uns die bunten Blätter, bemalt wie die Leinwände der Künstler.
Eine Pracht, die selbst wir nicht vermögen zu erfassen.
Dieses Kunstwerk ebenbürtig der Abertausend Geschichten unserer Träume.
Unsere selbst.
Lass uns nie wieder anders denken.
Nur noch träumen, nur noch fliegen und Geschichten erzählen.
Also sitzen wir jeden Sommer am Abend auf einem Hügel, schauen hinunter zum Sonnenuntergang, hinter uns die lila Wolken, zu unseren Füßen ein knisterndes Feuer und in unseren Köpfen kleine Geschichten, die wir uns erzählen.

- Nóirín -


 
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