Fellow & Traveller

Diese eine Reise.
In Widmung.




Diese Musik, dieser Takt, wie das Tuckern des Motors des alten Pontiac.
Zufrieden in langsamen Schritt geht es in den Sonnenuntergang.
Mit einem Lächeln auf dem Gesicht.
Mit einem Traum in der Seele, der über Nacht in Erfüllung geht.
Ich vertraue auf mich, auf dich und unseren Willen.
Auf den Weg, der vor uns liegt.
Nachts träumend, in die Polster des alten Wagens murmelnd, die Sehnsucht nach noch ferneren Straßen.
Nach dem Duft der Stadt.
Nach dem Geräusch der Vögel in den Bäumen auf dem Land.
Es ist wie ein Traum oder noch mehr wie ein Fieber, wenn das Fernweh einen erfasst.
Man lebt und liebt nur noch für diese unendlich schöne Ferne.
Nie greifbar, nur für einen Augenblick erreichbar.
Für einen zähen Moment spürbar.
Für einen Atemzug drückt sich das Herz freudig gegen die Lungen, um sich dann im See der Tränen zur Ruhe zu legen.
Am Ende verspricht sie uns neue Welten, Träume, zu denen wir aufbrechen sollten.
Zu Rasten bedeutet aufzuhören sich zu sehnen.
Jeder Schritt vor den Anderen, um immer mehr zu sehen.
Um immer mehr der Erinnerungen in die unendlichen, milchigen Gläser zu stopfen.
Sie sollen überquellen.
Von mir aus mögen sie zerspringen, so übervoll sein sie.
Allein das Geräusch des Motors, die Räder auf dem Asphalt, das blecherne Radio, die fast blinden Spiegel, das goldene Licht der Scheinwerfer, wie eine tanzende Flamme hinter dem Glas, die Jahrzehnte alte Karosserie könnte mir Geschichten erzählen, doch ich will mit Ihnen meine Eigenen erleben.
Will zusammen mit diesem einen Menschen diese Straße herunterfahren.
Diese Lachen hören, seine Stimme, wie sie mir Geschichten erzählt und einfach nur die Ruhe des Augenblickes bewahren.
Sie verpacken und mit einem Glanz versehen, um diesen Diamanten in ein ganz besonderes Glas zu stecken.
Eines ganz nah bei meinem Herzen.
Komm mit mir auf Reisen.
Lass mich nie allein.
Wir sind vom selben Schlag.
Leben diese Leben Seit an Seit und verlieren uns nie.
Es bleibt unser gemeinsamer Weg.
Unser Sonnenaufgang, wenn der Wagen ächzend im Tau des Morgens seine rauen Töne ausspuckt.
Der Geruch von Benzin uns umgibt und es auf ein Neues beginnt.
Ein neuer Tag, neue Geschichten, neue Träume und Pläne.
Der Kompass in unserem Herzen uns leitend.
Unsere Augen übervoll mit Bildern bestückt, dass uns schwindlig wird.
Neue Träume pflanzend und neue Wege erreichend, ergeben wir uns Kurve für Kurve mehr und mehr diesem Fernweh.
So flüchtig diese Reise, so sehr bleibt uns die Erinnerung.
Dieser goldene Glanz, der plötzlich alles überzieht, wie Nebel nach einem Sommerregen.
Doch der Genuss dieser Pracht bleibt uns auf ewig.
Lass uns endlich aufbrechen.
Jetzt!

- Nóirín - 


  
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