Maritim & Retrospectiv - Journey №1

Säuselnd, wie ein windig raues Wiegenlied.


Diese Reise steht symbolhaft für alle die kleinen Reisen an die Ostsee, sodass sie mir wie meine Heimat vorkommt. Ich habe das Gefühl, hier wurzle ich. Noch viel mehr auf dem Grund, auf dem ich eigentlich geboren bin. Sie hat mich geprägt, die See und ihre Unvollkommenheit. 
 

Aus der Stadt rausfahren. 
Zu einem bestimmten Ort. 
Von dort aus sehe ich die Sterne und höre wie kleine Wellen ans Ufer schlagen. 
Und wenn ich die Augen schließe, würde es sich tatsächlich ganz kurz so anfühlen, als wäre es die Ostsee, die mir mein Kinderwiegenlied singt. 
Ich bin dankbar für die Zweisamkeit, die sie uns schenkte. 
Die Erinnerungen der Kindheit, die sie begann zu konservieren.
Jahr für Jahr. 
Für all die kleinen Lachen, die wir uns gaben und nie wirklich wussten, dass wir uns irgendwann wünschen würden, die Zeit wäre nie vergangen. 
Dieses Salz in der Luft. 
Die Blicke, die über die vertraute Landschaft schwingen und das dumpfe Ticken der Vergangenheit aufnehmen. 
Wie ein alter Film, fast schwarz-weiß und doch so schillernd bunt voller Erinnerungen. 
Wie ein tosendes Feuerwerk. 
Diese Kinderaugen. 
So rein so lebensfroh. 
Wären wir doch nie erwachsen geworden. 
Wären wir nur wie der Sand, hinein gestopft in diese Gläser treibend in der See. 
Nur damit wir unsere Melodie nicht verlieren. 
Die raue, die von der See kommend. 
Der Wind sie anfachend und die Sonne sie wärmend. 
Die Zeit, sie hätte still stehen müssen. 
Eingetauscht gegen den Dreck des Alltags. 
Als Glücksbringer nur den Stubentiger mitgenommen auf diese Zeitreise in die Vergangenheit.
Dann wäre es perfekt. 
Wenn nicht sogar vollkommen. 
Einfach so vollkommen, wie es die Kinderaugen von damals erblickt hätten.
Die See - mein zweiter Hafen!

- Nóirín - 

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1 Kommentare :

  1. wundervolle fotos und ich kann absolut verstehen, warum dir das aussortieren so schwer fiehl! :)

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