Wo auf der Welt würdest du aufwachen?


Niemals ohne! 




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Niemals auch nur diesen Weg verlassen und sie zurücklassen.
Jeder dieser Schritte nur gemeinsam.
Gemeinsam einsam, das eigene Leben führend und doch so nah.
So viel Hilfe & Leben steckt in unserem Blut, egal wohin wir gehen.
Und sind unendlich viele Meilen zwischen uns, so sind die Gedanken wie Sterne an den Himmel geheftet und so nah zueinander, als ob ein schwarzes Loch sie eingesogen hätte.
Dieses Stunden, diese Momente, aus Kindertagen und mit dir an meiner Seite, sie wiegen wie Honig zäh und schwer in der Seele tonnenschwer.
Umhüllen sie mit einer Reinheit, sodass sie nie zu Scherben zerspringen können.
Nie werden sie Risse erhalten, nichts und niemand kann mir sie nehmen, diese Erinnerungen.
Und nun ist es unsere Aufgabe sie weiter zu füllen, diese Gläser, unseren Ozean noch weiter auszudehnen, überall das hinweg nur nicht zu vergessen, wo es begonnen hat.
Wo der Kern haftet, die Anker sich treffen.
Dort, wo all das hier heranwuchs und nun mit eigenen Flügeln beginnt zu fliegen.
Diesem Drang nachzugeben, den auch Ikarus verspürte, immer ein Stück mehr, als der Verstand es erlauben würde.
Immer einen Moment länger, bevor das Holz unter unseren Füßen bricht.
Immer einen Schritt weiter zum Wasser hin, bevor es unseren Zehen umhüllt.
Und immer genau so lange, dass unser Herz, vollgestopft mit Liebe, nicht aufhört zu schlagen, weil es daran ersticken würde.
Dieses eigene Wiegenlied, was auch du kanntest, was auch dich zur Ruhe kommen ließ, hörst du es noch?
Es ist wie eine eigene Melodie, alleinig durch unsere Venen fließend, und nur dort wiederfindend und hörbar.
Lebenslinien parallel laufend, sich leicht berührend, doch nur dort verwachsen, wo der Untergrund der gemeinsame war.
Auch nur dort sind sie versickert im Boden, unter dem Staub, der Asche der vergangenen Tage, dort sind sie, die Stücke des Herzens aus denen wir erwachsen sind.
Nur in den Augenblicken, in denen all das hier so viel mehr wog, als Liebe und das Leben.
Sondern nur WIR wichtig waren.
Oder wenn uns die Sonne auf den Bauch schien, dieses tiefe Schnurren eines Stubentigers in den Ohren, so möchte man träumen, dass die Zeit still steht, das Seelen sich auch ohne Worte verstehen könnten.
Manchmal meine ich in ihren Augen lesen zu können und merke doch, dass wir eben nur diese gleiche Melodie hören, nach der wir uns bewegen, uns erfreuen, wenn der andere ein wenig Glück im Herzen spüren kann.
Und sei es nur dieser Blick, wenn man nach einer Reise heimkommt, sie sitzend hinter der Tür, schon längst wahrgenommen, dass ich heimkehre.
Es ist, als ob man eine so starke Liebe spürt, die nicht echt sein kann, doch diese Momente beweisen, dass es diese Bindung gibt und solange sie uns unsere Seelen erwärmt, ist es doch, dass was wir finden sollten, Ruhe ineinander.
Zu rasten und zu ruhen, genauso wie zu hetzen und zu reisen, Seite an Seite.
Nicht mehr nicht weniger, all das und noch mehr, was hinter dem Horizont liegt und nur auf uns wartet.
Mit so viel Platz im Herzen, so vielen Träumen nur von diesen Zweien, diesen zwei engsten, an mich geketteten anderen Hälften, bestehend aus Geborgenheit.
Ganz nah der Seele, die daraus ihre Kraft tankt.
Ganz nah dieser gemeinsamen Zeit, über die Unendlichkeit hinweg!

Auf das, was wir waren, sind und sein werden!

NIEMALS OHNE!


- Nóirín -

Es werden immer diese zwei Ankerpunkte sein, neben denen ich erwachen möchte, egal wo auf dieser Welt!
  


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