Aestival Soul.

Sommer wo bleibst du?


Du, mit deinen tauben Abenden, mit der letzten Wärme der Sonne.
Der Sommer mit den trüben verregneten Tagen und den überwältigenden Sonnenuntergängen?
Den endlosen Straßen zum Meer.
Dem Rauschen der Hitze, dem Schwirren der Luft?
Den alten Karossen, die behäbig über die endlosen Weiten rollen.
Weitaus verirrender, das Ziel nicht kennend?
Deinem schwermütigen Duft, der unseren Gedanken tonnenschwer werden lässt, aber und Seelen leicht wie eine Wolke.
Dieser Regen auf unserer Haut, diese Farben in unseren Augen, diese Spiegel unser Tränen des Sommers.
Wie ein Film verzerrt, verrauscht, doch grob erkennbar, was uns sehnsüchtig macht.
Das Versprechen an die Freiheit.
Diese Freiheit, von der man sich am zuckenden Feuer erzählt.
Die, die durch unsere Träume hallt.
Uns die Lungen erpresst und den Puls steigen lässt.
Unsere Seelen vom Ballast leer spült.
Dieser ein wenig beschleunigte Herzschlag, wenn früh die Sonne den Nebel und Tau durchbricht, wie Prismen bunte Wolken zeichnet und sich im nächsten Augenblick verziehen.
Also Sommer, wo bleibst du?
Ich will mit dir tanzen gehen.
Im Regen, im goldenen Schein der Sonne, im Meer, fallend in den Sand, schwebend über der weißen Watte am Himmel.
Diese hitzig, raue Melodie, ich brauch sie.
JETZT!

- Nóirín -



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