Trüb. Dunst & Rauch.

Wer bin ich, wenn ich mich selber nicht erkenne?

Ich definiere mich über Momente. Erkenne mich am Gefühl. Spüre, ob ich in meiner Welt bin, träume und lebe. 
Das ist meine Definition an mich. Und am Ende auch mein Paradigma für die Welt und die Menschen da draußen. 
Es ist der Genuss, den man durch die Ritzen der Seele presst, der mich erkennen lässt. Der wie Honig in meinen Verstand tropft und ihn klebrig macht. 
Der mich aber auch fiebrig macht, mich leben lässt. 
Ist es am Ende nicht vielleicht auch ein Segen? 
Ein Segen, die Welt nicht in Schablonen zu sehen, sie aus den Angeln heben zu können und so zu drehen, dass sie uns gefällt? 
Wir vielleicht sogar die Zeit konversieren mit unserem Denken, mit unserer Art die Welt anzuschauen. 
Der Blick. Oft gleichgültig egoistisch, überblendet nur die erfundene Wahrheit, denn für uns existiert sie nicht. Bildet niemals die Realität. 
Haben vielleicht sogar die Möglichkeit die Zeit & die Welt darin mit unseren Momenten zäh zu machen, wie Rauch der in Schwaden aus unseren Mündern & Lippen kraucht. Ermüdet und schläfrig. 



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Fotografin: Fraeulein Albin

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