Faraway.

 Ferner denn je hängen die Gedanken in den Wolken. 







Die Bäume und Wiesen ziehen an mir vorbei. Der Blick hängt über dem Nebel. Er ist leer und doch so vollgestopft mit Sehnsucht. Unaufhörlich beißen sich die Räder in den Asphalt und zählen Kilometer um Kilometer. Derweil es ruhig und schläfrig im Innenraum nach aufkommenden Regen riecht. Erste Tropfen ziehen an der Scheibe entlang. 
Nur heute führen sie nicht zum Ziel. Diese Landschaft, die Bäume und Wiesen, diese Bilder, sie sind mir zu bekannt.
Es könnte die immer neuen, krummen Fremden sein, aber es sind einfach dieselben Bäume und Wiesen, die ich schon einmal gesehen habe. Um meinen Anker kreisend ist die Anziehung zu groß, als das es mich zur längst erwartenden Reise noch einmal hinausführt. Bis ans Ende meiner Welt, meines kleinen Ozeans.
Diese winzigen Hindernisse, die hier so übermenschlich wirken, sie werden mit der Zeit schrumpfen. Werden sich auflösen. Solang schippere ich umher und schau mir all die großartigen Orte an, die mir in der Erinnerung noch fern liegen und erblickt werden wollen.




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