Tremor.

Verrückte, kreisende Gedanken.



Grobe Zeichnung irgendwo an der Wand.
Schwarze Linien ergeben verdrehte Formen.
Bleiben in der Zeit hängen, währenddessen die schwarzen Tropfen am Weiß herab perlen.
Grau schlägt in Grau.
Wellen, die sich vermischen.
Und doch bleibt alles grau.
Fassaden türmen sich auf.
Überragen uns, nehmen uns Luft.
Erpressen uns die Köpfe gesenkt zu halten.
Die Lider schwer, gehorchen wir.
Die Gemüter leer, trotten wir voran.
Die Hände und Körper kalt, sodass wir uns wie zähe Leiber vorwärts schieben.
Verführen wir uns einmal dazu zu berühren, was unsere Herzen explodieren lässt.
Wenn wir nur einmal versuchen der Seele Flügel an zuheften, wird dieser Horizont heller, größer und weiter und die Fassaden schmelzen dahin.
Ergeben plötzlich ein anderes Bild.
Ein treibendes, ein antreibendes.
Doch solange wir auf die falschen Fundamente bauen, wird nichts Größeres daraus erwachsen, als das, was wir jeher versucht haben zu erklimmen.
Diesmal sollten WIR die Scherben in die Hand neben und neu arrangieren.
So wie WIR lustig sind.
Und genau so lange, bis wir diese neue Welt in uns fühlen.
Die ganz eigene Melodie, die uns tanzen lässt.
Die uns über uns hinauswachsen lässt.
Zwischen den schillernden Fassaden, den neuen Himmel voller Farben erkennen lässt.
Lass uns all das erleben.
Mit und in unserer Stadt.
Es ist ein Traum.
Ein wahnwitziger bunter, aber er ist greifbar nah und das macht in so wunderschön.
Lass uns zu greifen.
Jetzt!



- Nóirín -




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