⇨ ROADTRIP MOOD

Wenn man spürt, wie sich das eigene Leben gegen die Wände drückt und uns, den Raum darin, die Seele so sehr ausfüllt, dass es bersten könnte. Dann übergeben wir uns an der Sehnsucht - an der Melancholie. 



Als du von deinem Traum erzähltest…
Es erinnerte mich an meine Sehnsucht an einen dieser Abende. 
Sonnenuntergang. Tatsächlich auf der Motorhaube liegend und in die immer mehr erkennbaren Sterne zu starren, solange bis sie wieder verblassen. Wie ein Versprechen ist es, wenn die Sonne wieder aufzieht, wenn die erste Wärme wieder auf unsere Haut liegt und die Kühle der Nacht in Tau hängen bleibt. 
Der Duft am Abend. Schwermütig & süßlich. Lockend ein wenig. 
Es ist manchmal, als würde man in Traum genau wissen, wie es funktioniert, wie diese Träume zum Leben erwachen, doch dann überrascht dich das Leben. 
Glück & Freude. Sehnsucht & Fernweh.
Der Himmel färbt sich. Blau zu Orange und ganz am Ende Violett bevor er rabenschwarz wird und kleine Staubteilchen zu schimmern beginnen. 
Zwei Körper. Namenlos. Gedankenlos. Einfach nur sehnsüchtig. Haut auf Haut. Wärme, die durch die Körper strömt. 
Gemeinsam & einsam einen Traum leben. Eine Sehnsucht, die den eigenen Verstand fieberig machte. Doch jetzt auf dem Metall der Karosse, die Augen in den Sternen und den Kopf in den Wolken bleibt ganz kurz die Zeit stehen. Für diesen Moment. Einen kurzen Herzschlag lang. 
Wie Watte, raus geschnitten aus den Wolken da oben, genommen und in die Gedanken gestopft. Solange bis wir überquellen und einfach atemlos unserer Träume erliegen. 


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