Dim & Fade

Die Nacht schleicht sich in unsere Gedanken. 
Leben wir jetzt nur noch die Träume?


Noch einmal diese Träume leben, zäh und übermütig werden.


Die Versprechen, die wir uns nicht geben?
Dieses Gefühl meiner Hand in deiner. 
Diese Augenblicke, die uns blind machen je länger wir uns anschauen? 
Diese verblassten Lichter in uns. 
Wir stopfen uns voll, damit wieder sie erglimmen, diese kleinen Prismen. 
Übergeben uns an der Realität. 
An dem echten Gefühl in uns und träumen von der Sehnsucht. 
Selbst dann, wenn Haut auf Haut liegt und der Wind über die Körper streicht.
Wie ein Wiegenlied säuselt er. 
Richte ich meine Augen auf den Himmel, spiegelt sich das Grau darin und macht sie taub für die Echtheit des Moments. 
Das Echo der stockenden Ruhe in mir lässt die Melancholie im Regen erblühen. 
Träne um Träne wird er das Fieber unter der Haut kühlen.
Wird diesen Traum echter machen. 
Wird diesen Druck auf meinen Körper erhöhen. 
Die Lungen zusammenpressen, unaufhörlich luftleer existent werden. 
Purpuren Spiegelglanz erhalten, wie die Farben da am Abendhimmel.
Doch ich werde diese Hand nicht loslassen. 
Einst führte ich sie in meiner Welt. 
Jetzt ist es ihre Wärme, die mir diese Träume zaubert. 
Dieser Gedanke, der zu fliegen beginnt zwischen dem schweren Regen. 
Als Nebel über der Landschaft liegt, damit wir trübsinnig daran vorbeifahren. 
Leder & Metall uns umgehend. 
Sicher ein halbes Jahrhundert alt. 
Das einzige Versprechen das hier existiert, ist der Wille uns bis zum Ende der Welt zu tragen. 
Auf diesen Rädern den Asphalt entlang. 
Bis die Sonne uns verschluckt.

- Nóirín -



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