PŒTEN DER REALITÆT ☁










Spuren hinterlassen.
Handabdrücke, die sich in die Haut brennen.
Kann etwas echter sein als echt?

Blind die Augen schließen.
Fühlen.
Nachjagen.
Umkehren und auf ein Neues.
Nicht hier nicht jetzt, sondern damals.
Genauso.
Nur weniger Tränen um Nichts.
Brennende Sehnsucht, wenn die Augen ineinander starren.
Wenn die Berührung wie taube Nadelstiche in der Haut sind.
Erinnerung, die jede Einzelne daran aufgespießt werden.
Konservieren nennt man das.
Träumen.
Nicht jeder auf seiner Wolke, sondern zusammen auf der da.
Ja, die Große.
Aber immer noch nicht groß genug, um uns beide zu tragen.
Diese Welten, die dort ineinander krachen und noch buntere Farben erschaffen.
Benzin und Petroleum.
Rasende Herzschläge.
Da tief drin, im gefühlszerfetzen Brustkorb.
Sture Luftleere und hektische Küsse.
Beide Poeten der Realität.
Beide Zeichner ihrer Sinne.
Kinder der Welt.
Großes und kleines Erwachen in uns.
In groben Nuancen und feinen Gewalten.
Orte im Schwindel der Ruhe.
Der drückenden Sehnsüchte in den Adern.
 

- Nóirín -




Wieso steht die Frage im Raum, wen wortlos denken viel schöner ist?


Wieso tun wir nicht so, als wüssten wir, was das ist und tricksen uns selber damit aus?

Bleibt am Ende nicht nur dieses Gefühl übrig?

Denken wir zurück, sind es doch die Bilder und die Tränen und das Lächeln, was wir fühlen? Oder nicht?

Mein höchster Wunsch an mich und mein Leben und das Leben eines anderen ist es Spuren zu hinterlassen. Träume gemeinsam und trotzdem als eigener Mensch wachsen zu lassen.

Create The Past.


Alles was wir tun, alles was wir fühlen, heftet sich an die Bilder, die wir erleben und erlebten. Egal, was passieren wird, egal was wir später fühlen werden, sie bleiben echt.
Sie bleiben schön. Die Zukunft vergreift sich nicht an der Vergangenheit und malt sie schwarz.
„Was wäre wenn“ bringt uns nichts, wenn wir nicht den einen Schritt machen oder den einen allein. „Was wäre wenn“ wird uns verfolgen, wird jeden von uns verfolgen. 
Also, was wäre wenn, wir ab heute einfach keine Zweifel mehr haben? Lass uns zusammen scheitern, allein fallen, oder wie Ikarus zum Himmel steigen. Allein, Hand in Hand oder zumindest diese Wolke teilen. 
Frei machen von uns.



Chaos, was entstehen könnte, Träume, die platzen, Leben, die sich verdrehen und schreiend zu Boden gehen. Ja und? Wieso davor Angst haben, wenn die Chance genauso groß ist, wie BONNIE UND CLYDE ein buntes Chaos an Freiheit zu hinterlassen? Chaos und Leere, Farben oder Nichts. Am Ende entscheiden wir das nicht mit unseren ach so intelligenten Köpfen, das entscheiden die Herzschläge. Und gib zu, jetzt schon setzt er aus, wie mir der Atem stockt oder nicht? Ich träume zumindest davon. 
Vermisst du mich? Vermisse ich dich? Vermissen wir das Träumen? Spielt es eine Rolle, dass die Erinnerungen an dieses Gesicht klarer werden? Das sich Spuren in meine Seele brennen? Selbst das ist nicht von Interesse, wenn man lebt. Wenn wir uns Zeit geben zu vermissen, zu sehnen und einfach unser eigener Mensch zu bleiben, bevor wir uns hineinstürzen.
Am Anfang regiert die Kontrolle aus Angst, aus fehlendem Mut sich zu verlaufen. Aber vielleicht stehen die Chancen, das Schicksal gar nicht schlecht sich darin zu finden, baden zu gehen in diesem göttlichen Gefühl. Zum ersten Mal.

Vielleicht am Ende auch vergebens, aber ich möchte mich nicht, wenn ich alt und grau bin, fragen „was wäre gewesen wenn“?


Lass uns die Frage beantworten, nicht jetzt, sondern mit dem Gefühl!

Lass uns diese Träume zum Beginn eines neuen verträumten Leben machen, Schritt für Schritt, immer die Chance umzukehren, dann aber gemeinsam, niemand allein! Wir werden gemeinsam „THE END“ unter die diese Geschichte schreiben, wenn alle Kapitel und Szenen geschrieben sind. Oder ein Unendlichkeitszeichen mit den Fingern ineinander verschränkt platzieren. Und es wird sich alles richtig anfühlen. Jeder Schritt wird gleitet von uns, von dem kleinen Gefühl da in uns drin. Versprochen. 

Reicher am Gefühl, zum ersten Mal!

Es bleibt dabei, ich definiere nichts. Die Frage nach dem Gefühl beantworte ich einzig damit, dass es sich gut anfühlt. 
Mein Kredo ist es nichts zu definieren, solange es sich eben gut anfühlt. Dem Ding keinen Namen zu geben, weil das nichts bringt. Mit einem Namen, mit einer Definition drängen wir uns nur Pflichten auf, Verhaltensweisen, die uns das Träumen und die Gefühle einsperrt. Solange wir aber nur den Träumen nachjagen, Hand in Hand, den anderen führen oder geführt werden, wie uns danach ist, ist es doch egal, was es für einen Namen trägt.
Verliebt sein, lieben oder nicht? 
Wenn man Bonnie & Clyde - Momente hat, braucht man für das Gefühl keine Definition!




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