UPPERGOLD

Fühlen sich Träume und Gefühle anders an, wenn die Nacht über uns wacht? 




Ikarus hätte dieses Dach mit dem Gold seiner Träume tapeziert. 


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Ich habe einen Ort gefunden. 
Ikarus. 
So nah dem Boden und trotzdem so hoch schwebend bei den Wolken & Sternen. 
Träume, die uns tragen. 
Leicht werden auf diesem Dach. 
Auch in dieser Nacht. 
Selbst wenn Kühle uns auf der Haut entlang kriecht. 
Unsere Hände greifen die Sterne, zerfallen darin. 
Verblassen hinter den Wolken. 
Wir werden übermütig. 
Verschieben die Träume wie die Sterne da oben. 
Bleiben uns vielleicht nur diese Momente zwischen Himmel und Erde? 
Diese kleinen Funken da oben, eigentlich schon lang tot, flackern wie Laternen. 
Diese Staubwelten da oben spiegeln sich in unseren Tränen. 
Werden grob zu feinen Nuancen. 
Zu etwas das zäh und greifbar wird, bis der Himmel wieder lila wird.
Selbst Ikarus hätte sich hier zur Ruhe gelegt. 
Die graue Watte über sich in seinen hohlen Kopf gestopft, damit er für all die Nichtigkeiten taub wird. 
Blind für das Licht. 
Nur noch fühlen. 
Fühlen wie die Schatten sich erheben, wenn die Dämmerung sich ankündigt. 
Kurios. Wie wir blind auf den Dächern tanzen können. 
Und jetzt wo die Zeit still dreht, wir beladen auf den Rücken Ruhe finden, obwohl es uns zu den Sternen zieht. 
Gedankensucht. 
Wieso bleiben Träume so schwindlig hoch am Himmel und die Realität kriecht und keucht am Boden entlang?
Riecht die Nacht dunkler als der Tag?
Ist das Gefühl schwermütiger, wenn uns nur die Sterne dabei zu schauen? 
Wie kann es sein, das geträumte Realitäten so viel besser sich anfühlen, als der sehnsüchtige Traum selbst?
Wie dumme Flieger Rauschen uns die Ohren. 
Unsere Lippen stumm vom Moment. 
Überwältigt, übermütige Seelen & Welten im Kopf, gebunden an diesen Ort. 
IKARUS. 
Eine zähe Masse aus Farben, daran geheftet ein paar Träume. 
Ein paar Gedanken. Endlose. 
Ich lasse sie jetzt einfach in meine Träume krachen und schau, was passiert.


- Nóirín -




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