↣ Icarus & Gin ↢



Auf diesen Sommer unseres Leben.





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Dieser Sommer.
So gewaltig.
So übermütig.
So heftig mich einnehmend.
Wir fliegen, da am Himmel.
Übergeben uns am Gefühl, wie die Sonne uns die Augen ausbrennt.
Diese Leichtigkeit.
Lass uns schweben.
Ohne Flügel, weil wir einfach leicht genug sind, den Himmel zu berühren.
Und dann klauen wir diese alte Karosse - da aus unseren Träumen.
Aus unserem letzten Atemzug, bevor wir landen.
Diese Gewalt, die uns auf dem Brustkorb liegt, unsere Haut versengt.
Wir müssen nur mutig genug sein und danach greifen.
Uns unsere Sterne in die Hüllen stopfen.
Blind wie Staub an die Prismen heften.
Das Brummen, dieses Versprechen, was in die Luft gepumpt wird und sie schwer, wie den Regen in dieser Wolke machen.
Tränen, die uns über die Wagen perlen.
Überhaupt erst mal zu fühlen, überhaupt erst mal fertig zu werden mit diesem Traum.
Wie können wir das nur begreifen?
Wie können wir hier oben plötzlich so schwer sein, dass wir unsere Hände nicht von dieser Welt lösen können?
Kann dieser Traum wahr sein?
Wollen wir jetzt wie Ikarus die Sonne berühren?
Schau, wie nah sie ist - trau dich meine Hand in deiner.
Dort schau, ich stehle mir grad einen neuen Gedanken von ihr.
Bette ihn in der Wolke dort, die wir uns mal aussuchten - weißt du noch?
Meine Welt bleibt umwickelt von dieser Erinnerung.
Auf das wie diesen Sommer zu dem unseres Lebens machen.
Ein Stück mehr Sommer unter diesen Flügeln.
Unter diesem flüstern der Luft am Metall und dem Brummen dieser alten Karossen. Ob mit oder ohne Flügel.
Oh Gott, darf das alles wahr sein?
Lass uns das Schicksal nehmen und es zu Tode erdrücken, mit Küssen überhäufen.
Lass uns einfach dankbar sein.
Jetzt.
Hand in Hand am Himmel dieser zwei Welten, die plötzlich deckungsgleich explodieren.

[…]

Und so fuhren wir.
Die Nacht holte uns eins.
Wir träumten.
Von uns, von diesem Sommer.
Ich zählte in deinem Schoß die Sterne, denen wir hätten so nah sein können.
Sie kleben immer noch am Himmel - dem Großen.
An unserem Hellen spiegeln wir uns als Schatten, die die Scheinwerfer zurückwerfen.
So liegend auf den alten Polstern erinnere ich mich an diese Wärme.
An das Atmen dieses Moments auf diesem Trip zu uns zurück.
Ich sah dein Gesicht. Wie ein Stern am Himmel des Autodachs.
Vergessen unmöglich.
Dieses Bild hat sich eingebrannt.
Es war so wunderschön.
Wir hätten fliegen können.
Wir hätten...
Sehnsucht...


- Nóirín -





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